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Derk
von Hüls, Postfach 1134, D-64807 Dieburg, Tel. 06071 25276, DE111706855
In einem oben geschilderten Fall kommt dann ein Schütze auf die Idee aus dem alten Eisen wieder etwas Vernünftiges zu machen.
Anhand eines Beispieles möchte ich einen solchen Fall Schritt für Schritt durchgehen:
Ein alter Argentinier von Loewe,Berlin oder DWM im Kaliber 7,65 Argentinisch. Der Lauf ist eine Katastrophe ,aber der Rest sieht noch gut aus. Was tun?
Meine Lösung:
Umbau auf 308, 6,5x55, 243WIN (240Weatherby?), 7mm Rem Mag oder gar 220
Swift.
Das ursprungliche
Gewehr reduziert sich hier auf ein System (Verschluß) mit einer eingetragenen
Nummer!
KOSTEN
Umarbeiten des Systems
- Abwinkeln und Schleifen von Kammerstengel, Bohrungen für ZF-Montage
anbringen, Modifikation
an Schlagbolzen
€ 150,-
Abzug: Keppelinger
Druckpunkt Abzug incl. Einbau etc (oder Timney)
€ 120,-
Lauf: Je nach Hersteller
und Kaliber
ab € 300,-
Schaft: (Ein guter
Matchschaft ist teuer)
ab € 250,-
Bettung: Schwingungsdämpfender
Kunststoff €
100,-
Visierung: Weaverschiene
eigener Herstellung (Stahl)
ab € 110,-
Centrum Diopter
für Weaverschien
ca. € 400,-
Ob sich das ganze
lohnt, ist eine Frage, welche ich nicht für Sie beantworten kann. Mit Sicherheit
kann ich aber sagen, daß ein gutes "98er" System immer noch eine
enorme Schützensicherheit bietet und wenn ich meine Arbeit getan habe,
dann schießt das Gewehr!!
Verkauf nach den gesetzlichen Bestimmungen.